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Cubieboard


Versionen

Cubieboard -

Cubieboard 2 -

Cubietruck -

Cubieboard 4 -

Betriebssysteme

Im NAND speicher des Cubieboard ist Android vorinstalliert. Alternativ kann ein Betriebssystem auf der SD-Karte installiert werden. Wird das Cubieboard ohne SD-Karte gestartet bootet der NAND-Speicher, mit SD-Karte bootet die Karte.

Android

Leider bietet Android keinen SSH-Zugang. Einzige Option: An einen Monitor anschließen, Maus und Tastatur dazu, los gehts. Heutzutage bieten die meisten Fernseher einen HDMI-Eingang. Demzufolge ist es kein schlechter Start das Cubieboard über den HDMI-Port an den Fernseher zu bringen und über die beiden USB-Ports mit Maus und Tatstatur zu versorgen, schon hat man einen vollwertigen Rechner und kann loslegen.

Cubian

Eine gute Alternative bietet Cubian, ein Debian das für das Cubieboard angepasst wurde. Großer Vorteil: es bietet vom Start weg einen SSH-Zugang.

Download

Cubian X1

Installation

  1. Als erstes laden wir uns ein Image von Cubian:
  2. Das Image installieren wir auf die SD-Karte:
  3. Die SD-Karte kommt in das Cubieboard, Netzwerkkabel anschließen, Strom anschließen, booten lassen.
  4. Schauen welche IP-Adresse das Board bekommen hat (z.B. mit nmap).
  5. Per SSH auf Port 36000 zugreifen mit Benutzer: "cubie", Passwort: "cubie".
  6. Spaß haben.

Festplatte anschließen

An den SATA-Anschluß kann eine Festplatte angeschlossen werden. Empfehlenswert ist eine 2,5 Zoll Festplatte (z.B. aus einem alten Notebook), da für diese Festplatten der Stromanschluß des Cubieboard ausreicht. Das Kabel liegt dem Cubieboard bei. Nach dem Anschluß der Platte findet man das Gerät unter /dev/sda

Wir werden im Folgenden eine Festplatte einrichten indem wir zuerst eine primäre Partition über die gesamte Größe der Platte anlegen. Danach wird das Dateisystem ext4 auf der Partition eingerichtet. Der Befehl der das Dateisystem erzeugt wird in den Hintergrund verschoben (mit dem &) und von dem Benutzer getrennt (mit disown). Das ist sinnvoll weil der Befehl je nach Größe der Platte einige Zeit benötigen kann (und nicht jede SSH Session das mitmacht). Um die Ausgabe des Befehls trotzdem verfolgen zu können wird die Ausgabe in die Datei mkfs.log umgeleitet. Im Anschluss werden wir das Dateisystem mounten und mit einem Eintrag in der fstab dafür sorgen das die Festplatte bei jedem Neustart wieder gemounted wird.

  1. Partition anlegen (primäre Partition über die gesamte Festplatte)
    • sudo fdisk /dev/sda
    • n - Enter (neue Partition)
    • p - Enter (primäre Partition)
    • Enter (Nummer der Partition, default 1 also sda1)
    • Enter (Anfangs-Sektor, default kleinster Wert)
    • Enter (End-Sektor, default größter Wert)
  2. Dateisystem anlegen (Journal wird gleich mit angelegt, Prozess in den Hintergrund verschoben)
    • sudo mkfs.ext4 -E lazy_itable_init=0,lazy_journal_init=0 /dev/sda1 >mkfs.log & disown (die Ausgabe des Befehls steht in der Datei mkfs.log)
  3. Dateisystem mounten
    • sudo mkdir /media/hdd (Mountpunkt anlegen)
    • sudo mount /dev/sda1 /media/hdd (System mounten, mal gucken ob es klappt)
    • sudo umount /media/hdd (wieder entfernen für den nächsten Schritt)
  4. Mount dauerhaft machen
    • sudo vi /etc/fstab (Funktionsweise des Editors: Vi)
    • einfügen /dev/sda1 /media/hd ext4 defaults 0 0
    • sudo mount -a (fstab neu einlesen und gucken ob es klappt)

Fileserver einrichten

sudo mkdir /media/hdd/daten

Verzeichnis für Benutzergruppe "users"

sudo mkdir /media/hdd/daten/users
sudo chown root:users /media/hdd/daten/users/
sudo chmod 770 /media/hdd/daten/users/

Verzeichnis für Benutzer "fubar"

sudo mkdir /media/hdd/daten/fubar
sudo chown fubar:fubar /media/hdd/daten/fubar/
sudo chmod 700 /media/hdd/daten/fubar/
[global]
workgroup = WORKGROUP
security = user
encrypt passwords = yes

[SambaUsers]
comment = Samba-Users-Freigabe
path = /media/hdd/daten/users
read only = no

[SambaFubar]
comment = Samba-Fubar-Freigabe
path = /media/hdd/daten/fubar
read only = no
sudo testparm
sudo service smbd restart
sudo service nmbd restart

Passwort festlegen, zwei mal eingeben

sudo smbpasswd -a fubar








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