... just another site around the web ...





Gedanken


Wer bin ich?

Finde dich, sei dir selber treu, lerne dich verstehen, folge deiner Stimme, nur so kannst du das Höchste erreichen.

Aber wer bin ich? Und was bin ich?

Ein alter Indianer sitzt mit seiner Enkelin am Feuer. Er möchte ihr etwas über das Leben erzählen. Er sagt: "Im Leben gibt es zwei Wölfe die miteinander kämpfen. Der 1. ist Hass, Misstrauen, Feindschaft, Angst und Kampf. Der 2. ist Liebe, Vertrauen, Freundschaft, Hoffnung und Friede." Das kleine Mädchen schaut eine Zeitlang ins Feuer. Dann fragt sie: "Welcher Wolf gewinnt?" Der alte Indianer schweigt. Nach einer Weile antwortet er: "Der, den Du fütterst!"

Wer füttert den Wolf? Mit was wird er gefüttert? Von was nährt er sich?

Kann man den Wolf mit seinen eigenen Gedanken füttern? Kann man ihn überhaupt bewusst nähren?

Achte auf deine Gedanken, denn sie werden deine Worte. Achte auf deine Worte, denn sie werden deine Taten. Achte auf Deine Taten, denn sie werden Deine Gewohnheit. Achte auf Deine Gewohnheiten, denn sie werden Dein Charakter. Achte auf deinen Charakter, denn er wird dein Schicksal.
(Talmund)

Was ist die Quelle?

Achte auf Deine Gedanken?

Aber kann ich denn bestimmen was ich denke? Kann ich es wirklich immer? Auch wenn mir irgendein Ereignis wiederfährt? Wenn ich mich ärgere? Machen meine Gedanken sich nicht ab und an selbstständig?

Oder wie es in einem sehr bekannten Film einmal hieß

Achte auf Deine Gedanken, sie verraten Dich!

Muss man denn seine Gedanken sogar bewachen? Darauf achten in welche Richtung sie galloppieren? Anscheinend!

Aber geht das Überhaupt? Und wie? Werden unsere Gedanken nicht immer wieder von externen Faktoren ausgelöst und beeinflusst? Muss man für eine Wache über die Gedanken somit nicht auch externe Einflüße beobachten und filtern können? Und wenn wir das nicht können, oder nicht vollständig, sind wir dann doch mehr oder weniger nur ein Produkt unserer Umgebung, unserer Gesellschaft? Können wir es zumindest nicht ganz verhindern das sie Einfluß auf uns hat? Ist die Souveränität eines Menschen abhängig von seiner Fähigkeit zu filtern? Oder haben wir dann auch die Pflicht uns unsere Umgebung und unsere Gesellschaft richtig zu wählen?

Zeige mir Deine Freunde und ich sage Dir wer Du bist.

Es sei denn Du kannst den Einfluß Deiner Freunde richtig filtern. Oder hast die richtigen Freunde. Aber auch Freunde können sich verändern. Um filtern zu können und die richtigen Ratgeber zu finden muss man sich wohl doch selber finden, und sich dann treu bleiben. ...

Am Ende bleibt nur eins zu tun: Achte auf Deine Gedanken!!!

Gott ist tot

"Wohin ist Gott? rief er, ich will es euch sagen! Wir haben ihn getödtet, – ihr und ich! Wir Alle sind seine Mörder! Aber wie haben wir diess gemacht? Wie vermochten wir das Meer auszutrinken? Wer gab uns den Schwamm, um den ganzen Horizont wegzuwischen? Was thaten wir, als wir diese Erde von ihrer Sonne losketteten? Wohin bewegt sie sich nun? Wohin bewegen wir uns? Fort von allen Sonnen? Stürzen wir nicht fortwährend? Und rückwärts, seitwärts, vorwärts, nach allen Seiten? Giebt es noch ein Oben und ein Unten? Irren wir nicht wie durch ein unendliches Nichts? Haucht uns nicht der leere Raum an? Ist es nicht kälter geworden? Kommt nicht immerfort die Nacht und mehr Nacht? […] Gott ist todt! Gott bleibt todt! Und wir haben ihn getödtet! Wie trösten wir uns, die Mörder aller Mörder?"
Friedrich Nietzsche

Wenn wir Nietzsche und Ödipus in einen Topf werfen, ist es dann vielleicht notwendig das wir Gott töten mussten um uns von ihm zu lösen? Kinder müssen sich von der Überfigur der Eltern lösen, so sagt man. Nun kann man sich schlecht von einer Figur lösen die per Definition als allmächtig und unfehlbar beschrieben wird. Was blieb uns übrig als ihn zu töten?

Leben

Wir durften weder entscheiden wann, noch wo, noch wie wir in dieses Spiel einsteigen. Wir haben keinen Einfluss darauf welche Ereignisse in diesem Spiel eintreten. Wir kennen auch den Sinn oder das Ziel des Spiels nicht. Uns bleibt lediglich, zu entscheiden auf welche Art wir dieses Spiel spielen. In anbetracht der sicheren Art wie dieses Spiel ohne Ausnahme für jeden enden wird, glaube ich einfach das es mir mehr Seelenfrieden verschaffen wird, wenn ich sagen kann das meine Art des Spiels niemanden aus dem Spielfeld gedrängt hat, und das es nach meiner Art, genug Platz gegeben hätte damit jeder das Spiel auf seine Weise spielen konnte. Ich sage nicht das "Leben und leben lassen" der beste oder gar einzige Weg ist, aber nach allem was ich weiß, oder besser gesagt mit besonderem Blick auf die vielen Dinge die ich nicht weiß, scheint es mir einfach eine ziemlich gute Alternative zu sein.

Kontrolle ist eine Illusion. Die Regeln, nach denen wir leben (wir nennen es Gesellschaft), sind aufgesetzte Komponenten auf einer Regel die zu der Entstehung unserer Art geführt hat (wir nennen es Evolution), welche aufgesetzt ist auf ein Regelwerk das zu der Entstehung unserer Welt führte (wir nennen es Physik), welche vermutlich aufgesetzt ist auf etwas das wir noch gar nicht begreifen und dessen Existenz wir nur ungefähr erahnen. Manchmal zeigt uns die Realität wie wenig Kontrolle wir in Wirklichkeit haben, durch einen Orkan, einen Tsunami oder ein Erdbeben. Dabei sind solche Ereignisse im Vergleich zu dem System das zu ihrer Entstehung führte, doch nicht mal ein Fingerzeig. Was ist ein Erdbeben im Vergleich zu einem explodierenden Stern? Und wer sprach jetzt noch gleich davon die Dinge kontrollieren zu wollen? Nein, von einer Kontrolle sind wir weit entfernt.

Denken

Zitate, Weisheiten und Sprichwörter sind allesamt wie Dünger. Es ist viel Mist dabei, und so manches würde von anderen als Abfall bezeichnet werden. Nichts davon für sich genommen gehört in eine Vitrine oder sollte verehrt werden, denn früher oder später werden sie alle anfangen schlecht zu riechen. Aber wenn man es ordentlich auflockert, schön verteilt, richtig anwendet, ist es immer nützlich und wird auf jeden Fall eine gute Grundlage für Wachstum bilden.

Ich sage nicht das die Mathematik ein Feind der Phantasie ist. Ich glaube lediglich das die Mathematik so wie sie heute gelebt wird, der Phantasie abträglich ist. Was das angeht halte ich es mit der Aussage von Einstein: "Phantasie ist wichtiger als Wissen". Es ist mir allemal lieber mit einem Menschen zu sprechen der in der Lage ist die Dinge mit seiner Vorstellungskraft zu erfassen, als mit einem der es mit Formeln auf die letzte Nachkommastelle korrekt zu berechnen weiß. Mit Letzteren lässt es sich für gewöhnlich schlecht über Vorstellungen sprechen. Nicht zuletzt weil es lange nicht bedeutet das man den Zusammenhang, die Auswirkung oder die Bedeutung verstanden hat.

Anstrengung

Gib nicht auf. Mehr ist nicht Notwendig. Nicht noch mehr Anstrengung, nicht noch mehr Leistung, nicht noch mehr Aufmerksamkeit und nicht noch weniger Fehler. Das alles ist kein übergreifendes Konzept, es ist kein Plan, ich finde es ist nicht mal eine Methode. Es betrachtet nur den Augenblick und schleppt sich von einem eben jener zum nächsten eben selber. Aber wie lange wird das funktionieren? Betrachten wir einen, wenn nicht den, ältesten Auswahlprozess den wir kennen: Evolution. Wer überlebt in der Evolution? Der Stärkere? Nicht immer. Der Klügere? Nicht immer. Der schnellere? Auch nicht immer. Worum geht es also? Was sorgt dafür das wir überleben, wenn es nicht die Überlegenheit gegenüber den anderen ist? Und warum sind es die Generalisten die so lange überleben? Aha! Ist es eben nicht. Nicht den anderen überlegen sein sorgt für das Überleben, sondern ganz simpel und einfach die Frage wer länger überleben kann. Es geht nicht darum wer besser ist, sondern wer nach dem Ende der anderen noch da ist! Es ist wirklich so einfach. Wenn du noch da bist, und die nicht mehr, hast du gewonnen. Also? Gib dich einfach nur nicht auf. Das ist alles. Du musst nur warten. Die Dinge um dich herrum werden sich ständig ändern. Alles wird sich ändern. Wichtig ist nur das du es schaffst am Leben zu bleiben. Warte einfach bis die anderen aufgeben. Mehr nicht. Einfach oder? Klingt das besser als sich ständig selbst übertreffen zu müssen? Ich glaube einfach mal das es zumindest länger funktionieren wird...

Verhalten

Sei konträr. Wenn alle hektisch werden, braucht es jemanden der die Ruhe bewahrt. Wenn alle aktiv werden, braucht es jemanden der den Überblick behält. Wenn alle fröhlich sind, sollte jemand ernst bleiben. Und wenn alle verzweifelt sind, braucht es manchmal einen Clown.

Quintessenz

Die Quintessenz (von lateinisch quinta essentia „fünftes Seiendes“, das Wesentliche, Hauptsächliche, Wichtigste) war ursprünglich der lateinische Ausdruck für das fünfte Element, das Aristoteles annahm und Äther nannte. Aus ihm sollen die vier antiken Elemente Feuer, Wasser, Erde und Luft entstanden sein. Die einzigartige Kraft dieses Elementes ist es, leblosen Gegenständen Leben einzuhauchen.

Quintessenz ist ebenfalls ein Ausdruck für Energie. Man stellte sich die Quintessenz als Blitz vor.

Aristoteles leitete die Existenz der vier Elemente aus vier Grundeigenschaften (trocken, feucht, warm und kalt) her, mit deren Veränderungen sich auch die Elemente ineinander umwandeln. Außerdem sollte ein Äther als fünfte Wesenheit (Quinta essentia) vorhanden sein, als ein fünftes Element, das den vier Elementen der Welt der Erscheinung (Erde, Wasser, Luft und Feuer) als unwandelbares und ewiges Wesen zugrunde liegt und sie durchdringt.

Später wandelte sich die Bedeutung des Wortes hin zu einem Synonym von Kernpunkt, Endergebnis, Hauptgedanke, Wesen einer Sache.

In der indischen Elementenlehre des Vaisheshika entspricht der Äther dem Akasha.

Ein Element das allen Anderen zugrunde liegt. Das alle anderen durchdringt. Das Energie ist. Das den Kern und das Wesen von allem bildet. Ein Element das alles verbindet und zusammen hält. Das leblosen Gegenständen Leben einhauchen kann.

Liebe?









Copyright © 2017

Impressum